Banzai

Das Comeback

 

 

Am 1. Januar 2007 trat bei uns im Geschäft ein Junger Mitarbeiter ein.

Im Gespräch mit Ihm, stellte sich heraus das er Träger des 1. Dan im Shotokan-Karate ist und mit seinem Vater ein Dojo in Gelterkinden betreibe.

Dieses Zusammentreffen führte dazu, dass ich immer öfters wieder in meine Karatebücher schaute und auch anfing wieder Kata zu üben.

Es vergingen keine 2 Wochen, als ich auf den Estrich stieg, um mein Karate-Gi zu holen, um zu testen ob es überhaupt noch geht, nach bald 18 Jahren Pause vom aktiven Karate, das ich von 1981 bis 1989/90 betrieb (bis 1. Kyu, den ich ca noch drei Jahre trug).

Danny, so sein Name, drängte mich immer öfter einmal wieder in ein Training zu kommen. Ich winkte steht’s ab, weil ich keine Lachnummer abgeben wollte und eigentlich auch nicht mehr mit Karate anfangen wollte nach so langer Zeit des nichttrainierens. Das unvorstellbare geschah dann am 10. Januar 2008.

Ich machte nach gut 18 Jahren Pause wieder einmal ein Karatetraining mit, auf das ich mich aber zugegebenermassen einwenig vorbereitet hatte, indem ich mich in den Heian Katas, sowie Tekki Shodan und Bassa Dai übte.

Es war ein unvorstellbares (spirituelles) Hochgefühl nach dem Training, das in mir das alte Feuer für das Karate wieder entfacht hat.

Nun hatte mich auch der Ergeiz gepackt, es nochmals zu wissen. Ich fing sogar an, neben dem Volleyball, das ich seit 1999 beim TV Riehen betrieb, zu Joggen. Obwohl ich Joggen eigentlich nicht mochte, war es doch ein Mittel die Kondition aufzubauen, die doch noch fehlte um im Karatetraining mithalten zu können.

Eigentlich wollte ich zu dieser Zeit nicht wieder in einen Club eintreten, da mir neben Familie, Volleyball, Garten etc. einfach die Zeit fehlte. Ich suchte nach einem geeigneten Trainingsort für mich, um dort einfach wieder Kata zu üben, wurde aber leider nicht fündig.

Am 17. April 2008 machte ich dann ein Probetraining in einem kleinen Karateclub in Basel, war aber von den dort praktizierten Techniken nicht überzeugt.

Am 8. Mai 2008 Trainierte ich nochmals bei Danny in Gelterkinden und musste feststellen, das es sich gelohnt hatte, das Training wieder aufzunehmen. Ich fühlte, dass es für mich wichtig war, wieder richtig mit dem Karate zu beginnen.

Wiederum auf einen Tipp hin, von einer Arbeitskollegin, besuchte ich dann am 15.Mai 2008 mein erstesTraining im Karate-Dojo Lörrach, eine Abteilung vomTSV Rot-Weiss Lörrach.

Hier fand ich neben netten Kameraden/innen auch das Karate,  wie ich es kannte.

Nach einigen Trainings habe ich mich dann entschlossen diesem Dojo beizutreten, um meinen Karate-Weg fortzuführen.

Mal sehen wohin er mich noch führen wird?